Wenn die Diagnose zur Ausrede wird — und wir das alle kennen

  • Ich merk's immer wieder: Menschen kriegen ne Diagnose und plötzlich wird daraus ein Grund, nichts mehr zu versuchen. Nicht, weil die Krankheit sie daran hindert — sondern weil die Diagnose jetzt die perfekte Erklärung für alles ist. Und ehrlich? Ich verstehe den Impuls total, hab das eig auch schon gemacht. Aber irgendwann wird's halt eng, wenn wir anfangen, unser ganzes Leben um etwas zu bauen, das wir eigentlich managen könnten. Geht euch das auch so — dass ihr manchmal merkt, ihr nutzt eure Diagnose, um euch selbst nicht mehr zuzutrauen?

  • Alwayshard Ich glaub, da vermischst du zwei verschiedene Sachen — es gibt Leute, die nutzen eine Diagnose als Ausrede, ja, aber es gibt auch viele, die haben echt Angst vor Fehlschlag und verstecken sich dahinter. Das ist etwas anderes. Was mich interessiert: Wenn du merkst, dass du das machst — nutzt du die Diagnose dann eher, um dich zu schützen vor was Bestimmtem, oder is es mehr so eine generelle Bequemlichkeit?

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