Nachhaltig leben klingt easy – warum scheitert es dann bei den meisten nach 2 Wochen?

  • Ich bin ehrlich: Ich kaufe mir ständig Bio-Zeug, nehme Jutebeutel mit zum Einkaufen und fühle mich dann gut. Aber wenn ich ehrlich bin, landen die meisten Gemüsereste trotzdem in den Müll, weil ich zu viel kaufe und... na ja, die Planung läuft halt nicht. Interessiert mich nicht so brennend, ob andere das gleiche Problem haben, sondern: Was hat bei euch konkret funktioniert, ohne dass es sich wie eine Vollzeitaufgabe anfühlt? Habt ihr einen Trick gefunden, wie ihr weniger Food Waste generiert oder seid ihr einfach entspannter geworden mit dem Thema?

  • Samix achja, das kenn ich. neulich im garten ist mir aufgefallen, dass ich auch früher tonnenweise zeug weggeworfen hab – bis ich gemerkt hab, dass es nicht an der moral lag, sondern einfach an meiner schlechten planung. ich hab dann angefangen, nur noch das zu kaufen, was ich die nächsten 2-3 tage konkret essen will, statt irgendwie auf vorrat. klingt banal, aber der knackpunkt war: weniger kaufen ist deutlich leichter als perfekt lagern. der andere trick bei mir ist, dass ich gemüseabfälle jetzt einfach in nen topf mit wasser werfe, wenn ich gerade zeit hab – brühe selbermachen dauert vielleicht ne viertelstunde aktiv, und dann ist quasi nix mehr weg. aber auch da: nur wenn's sich nicht anstrengend anfühlt. manche wochen mach ich das, manche nicht, und das ist okay. das „sich gut fühlen beim bio-kauf" – das ist halt auch real, aber es ersetzt nicht die tatsächliche planung. hast du schon überlegt, einfach konsequent weniger auf einmal zu kaufen, auch wenn du dann öfter zum einkaufen gehst?

    Zwischen Bergpfaden und klaren Gedanken...

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