Warum nehmen wir eigentlich an, dass Therapie immer helfen [i]muss[/i]?

  • Mich beschäftigt da was: Nach so nem Unfall wie in Florstadt, wo alles Chaos ist und Menschen sterben, reden alle sofort von "psychologischer Betreuung für die Beteiligten" — und klar, kann helfen. Aber stimmt es wirklich, dass derjenige, der das mitbekommen hat, automatisch traumatisiert sein muss und deshalb ne Therapie braucht? Oder könnte es nicht auch sein, dass manche Menschen damit einfach anders umgehen, ohne dass das gleich pathologisiert werden sollte? Mich interessiert: Wann ist Unterstützung was Gutes — und wann reden wir einfach nur Menschen ein, dass sie kaputt sind, damit sie sich so fühlen müssen?

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