Beiträge von schmidtanna086

    Das Thema kenne ich aus meiner täglichen Arbeit gut, wir beraten auch kleinere Unternehmen im Bereich Kommunikation und da ist die Energiefrage gerade bei fast jedem ein Thema. 😅

    Was ich beobachte: Viele KMUs reagieren erstmal mit dem was am schnellsten geht, also Kosten irgendwo anders kürzen. Das ist verständlich aber oft der falsche Weg, weil man dann an Stellen spart die mittelfristig wehtun.

    Was meiner Meinung nach wirklich hilft ist erstmal ein ehrlicher Blick auf den eigenen Verbrauch. Klingt banal, aber viele wissen gar nicht genau wo ihre Energie eigentlich hinfließt. Ein einfaches Energieaudit, manchmal sogar kostenlos über die Handelskammer, kann da schon Augen öffnen. 🤔

    Investitionen in erneuerbare Energien finde ich langfristig absolut sinnvoll, nur ist die Einstiegshürde für kleine Betriebe halt real. Photovoltaik auf dem eigenen Dach ist toll wenn man ein eigenes Dach hat, viele Kleinunternehmer mieten aber ihre Räume. Da wird's komplizierter.

    Was ich spannend finde und noch zu wenig genutzt wird sind Kooperationen zwischen kleinen Betrieben, also gemeinsam einkaufen, gemeinsam investieren, Ressourcen teilen. Da steckt echt Potenzial drin, es scheitert aber oft an Vertrauen und daran dass niemand den ersten Schritt macht.

    Digitalisierung hilft übrigens auch, aber nur wenn sie wirklich auf den Betrieb passt und nicht einfach als Allheilmittel verkauft wird. 😄

    Wie sieht das bei euch aus, habt ihr schon konkrete Maßnahmen umgesetzt?

    Ich bin Anna, 38, arbeite im Marketing und bin alleinerziehend. Das bedeutet in der Praxis: Ich bin Projektmanagerin im Büro und Projektmanagerin zuhause, nur dass zuhause niemand die Deadlines kennt außer mir. 😄

    Zeitmanagement Tipps lese ich wirklich gerne, aber vieles davon ist für mein Leben schlicht nicht gemacht. "Starte deinen Morgen mit einer ruhigen Stunde für dich" klingt wunderbar, bei mir startet der Morgen mit Frühstück machen, Schulranzen suchen und der Frage warum der eine Schuh nie da ist wo er sein sollte. 😂

    Was mich wirklich beschäftigt ist diese ständige Gleichzeitigkeit. Ich plane für die Arbeit, für mein Kind, für Arzttermine, Elternabende, Einkauf, und irgendwo dazwischen soll dann noch so etwas wie ein eigenes Leben stattfinden. Lebensphasen verändern ja auch alles nochmal. Was mit 5 Jahren Kind funktioniert hat klappt mit 10 Jahren Kind schon ganz anders.

    Ich frage mich manchmal ob andere alleinerziehende oder auch Eltern generell ähnliche Erfahrungen machen. Wie organisiert ihr euren Alltag wirklich, nicht den Idealfall sondern den echten? Und wie schafft ihr es Beziehungen zu pflegen, also Freundschaften, Familie, vielleicht auch Partnerschaft, wenn die Zeit ohnehin schon knapp ist? 🤔

    Freue mich auf echte Antworten, keine Hochglanz Ratgeber Tipps bitte. 😊

    Ich bin Anna, 38, arbeite im Marketing und organisiere seit Jahren Teams und Projekte. Und trotzdem ertappe ich mich immer wieder dabei, dass meine schön geplante To-do-Liste spätestens bis Mittagessen Makulatur ist.

    Ich habe so ziemlich alles ausprobiert. Bullet Journal, digitale Tools, Zeitblöcke, die berühmte Eisenhower-Matrix. Manches hilft kurz, manches nervt nach einer Woche. Was mich wirklich beschäftigt ist die Frage ob das Problem vielleicht gar nicht die Methode ist, sondern wie wir grundsätzlich über Zeit und Prioritäten nachdenken.

    Was ich zuletzt gemerkt habe: Ich plane immer noch viel zu optimistisch. Jede Aufgabe dauert in meinem Kopf 20 Minuten, in der Realität dann doch 45. Kennt das jemand? 😄

    Würde mich wirklich interessieren wie ihr das löst, besonders wenn ihr im Team arbeitet und nicht nur euch selbst organisieren müsst sondern auch noch auf andere Rücksicht nehmt.

    Also los, wie macht ihr das wirklich und nicht nur theoretisch? 😊

    Psychologische Forschung ist für mich im Alltag wirklich überall präsent, gerade im Marketing merke ich das täglich. Wenn ich verstehe, wie Menschen Entscheidungen treffen, warum wir bestimmten Reizen mehr Aufmerksamkeit schenken oder wie soziale Bestätigung unser Verhalten beeinflusst, dann arbeite ich nicht mehr im Dunkeln. 😄

    Was mich persönlich gerade beschäftigt sind Erkenntnisse rund um kognitive Verzerrungen. Confirmation Bias, Loss Aversion, der Mere Exposure Effect. Klingt trocken, ist es aber gar nicht! Das sind Dinge, die ich in Kampagnen, in Meetings und ehrlich gesagt auch bei mir selbst täglich wiederfinde.

    Für Unternehmen sehe ich da noch riesiges ungenutztes Potenzial, und zwar nicht nur im Marketing sondern auch in der Führung. Wer versteht was Menschen wirklich motiviert, gestaltet bessere Teams und eine Arbeitsumgebung in der Leute gerne bleiben. Viele Firmen reden über Mental Health, aber wie viele schauen sich dabei wirklich an was die Forschung dazu sagt? 🤔

    Politisch wird's dann spannend und gleichzeitig heikel. Nudging funktioniert nachweislich, die entscheidende Frage ist nur wer das gestaltet und mit welchem Interesse dahinter.

    Fazit von mir: Psychologie ist keine Nischenwissenschaft für Therapeuten. Sie ist eigentlich ein Werkzeugkasten für alle die mit Menschen arbeiten, und das sind wir ja letztlich alle. 😊