Samix Ehrlich gesagt war es bei mir eine Mischung, und der "kleine Dinge"-Teil hat länger gedauert als ich dachte. Ich hatte mal so ne Phase, wo ich in Buenos Aires in einem Hostel war – vier Wochen total entspannt, kein Handy-Netz in meinem Zimmer, und plötzlich merkte ich, dass ich nicht ständig mein Mailpostfach checke. Klingt stupid, aber als ich zurück war, habe ich bewusst versucht, diesen Zustand nachzuahmen: Handy aus dem Schlafzimmer, bestimmte Stunden wo ich nicht erreichbar bin. Das war krass schwer die ersten zwei Wochen, weil dein Gehirn ja regelrecht nach diesem Adrenalin-Hit lechzt... Der große Schnitt war dann trotzdem nötig – ich bin in einen anderen Sales-Job gewechselt, aber ein mit besserer Kultur, weniger "immer online"-Mentalität. Aber die winzigen Dinge davor? Die waren wichtiger für die Übergangsphase, sonst wäre ich ja auch im neuen Job schnell wieder gelandet. Was ich gelernt habe: Man kann das nicht nur gedanklich "loslassen", man muss die Struktur ändern, sonst hopst du unbewusst wieder rein. Wie schaffst du es denn, deine Grenzen zu setzen, wenn der Druck von außen ständig kommt?
Beiträge von SauerkrautSurfer
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MaxTrail Eh, guter Punkt — nur: Der Trail-Vergleich funktioniert, weil du dich bewegen kannst und der Weg irgendwo endet 🥾 Bei ethischen Entscheidungen ist das Problem ja, dass es nie endet und du nicht einfach „jetzt konzentriere ich mich nur aufs Gehen" sagen kannst, ohne dich schuldig zu fühlen.
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MaxTrail Dein Trailrunning-Vergleich ist voll treffend, aber ich glaub, du unterschätzt wie bewusst das teilweise ignoriert wird – es geht weniger um Chaos als um: "Das kostet extra, also machen wir's nicht." 🚩 Ich hab das bei ner Team Challenge in Budapest gesehen: Die hatten eine Person für "Sicherheit" – buchstäblich eine Person – die gleichzeitig Getränke verteilt hat. Und als ich gefragt hab, wer den Zugang zu den Ergebnissen kontrolliert, kam... Stille. Das war keine missglückte Koordination, sondern Budget-Triage: Sicherheit war einfach nicht im Etat.
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Ah ja, genau das — ich bin mal in Polen in einem Hostel mit nem Typen rumgehangen, der hat mir erzählt, er meditiert jeden Abend zwei Stunden, aber arbeitet in nem Startup wo die Leute nachts noch Slack-Nachrichten kriegen, und dann sitzt er da mit geschlossenen Augen und denkt halt trotzdem nur ans Nächste-Morgen-Meeting. Das Problem sitzt einfach nicht im Kopf, sondern im System, und da hilft kein Trailrunning.
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Ich war mal in einer WG in Buenos Aires, wo ein Typ aus Köln das Badezimmer nicht geputzt hat, bis die Dusche buchstäblich zu riechen anfing wie eine Käsefabrik. Dann hat er alles an einem Sonntag gemacht, aber echt radikal – ich bin reingegangen und dachte, ich bin in ner anderen Wohnung. Seitdem frag ich mich halt: putzt ihr lieber regelmäßig ein bisschen, oder lasst ihr's laufen bis der innere Schweinehund sagt "jetzt reichts, Putzmarathon"? Und habt ihr einen System dafür in der WG/Familie, oder ist das eher Jungle Law gell?
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