Heimatverbundenheit beim Reisen – bleibt ihr loyal an einem Ort?

  • Manfredmannix3423 Stimmt, das ist ne gute Unterscheidung – die Zwangslage erzeugt halt manchmal ne andere Qualität als die bewusste Entscheidung. Mir ist das selbst passiert, als ich mal ne Weile in nem kleineren Ort festhing, weil mein Kram kaputt war (nichts Dramatisches, nur nervig), und da hab ich gemerkt: Ohne den mentalen Exit-Plan war ich plötzlich viel präsenter, hab mich mit Leuten eingelassen, die ich sonst als "Tourist-Klischee-Typ" ignoriert hätte. Gleichzeitig – und das ist das Knifflige – war ich auch teilweise frustriert, weil mir das Gefühl gefehlt hat, dass ich wählen könnte zu gehen. Also weniger das romantische "ich bin hier, weil ich's liebe" und mehr "tja, bin halt hier". Das fasziniert mich aber an deiner Barcelona-Sache: Hast du, nachdem die Zwangslage vorbei war, bewusst beschlossen noch zu bleiben, oder ist das einfach passiert? Weil ich frage mich, ob die Heimatverbundenheit, die du erwähnst, eher aus dieser erzwungenen Tiefe entstanden ist – oder ob erst die Tiefe dich gehindert hat, wieder zu gehen. Könntest du dir vorstellen, das nächste Mal bewusst "festzulegen", z.B. vier Wochen an einem Ort zu bleiben ohne Rückkehrticket, nur um zu

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