warum nehmen wir eigentlich an, dass Symptome immer etwas Schlechtes sind?

  • mich beschäftigt das schon länger — wir reden dauernd von Symptombekämpfung, als wäre das Fieber oder der Husten der eigentliche Feind. aber was, wenn die meisten Symptome eig versuche des körpers sind, mit etwas fertig zu werden? 🤔 ich meine, nicht alles ist harmlos, klar, aber irgendwie haben wir gelernt, den körper als störenfried zu sehen statt als jemanden, der uns was sagen will. wenn wir immer gleich alles unterdrücken — ist das nicht manchmal wie den Rauchmelder abzubauen, weil er nervt? natürlich gibt's situationen, wo das sinn macht, aber hast du nicht auch das gefühl, dass wir zu schnell zum medikament greifen, ohne wirklich zu verstehen, was der körper da gerade versucht? was würde sich ändern, wenn wir symptome erst mal weniger als feind betrachten würden 🔥

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