Ich saß mal in einem Hostel in Guatemala neben einem Typen, der mir 20 Minuten lang erklärte, wie er seinen ökologischen Fußabdruck durch bewusstes Reisen minimiert – während er drei Plastikflaschen Wasser kaufte, weil die Leitung "nicht sicher" war. Seitdem frag ich mich: Reden wir über Umweltschutz hauptsächlich in dieser abstrakten, selbstberuhigenden Art, oder ändern wir tatsächlich was im Alltag? Weil zwischen "ich denke, Nachhaltigkeit ist wichtig" und "ich kaufe tatsächlich regelmäßig unverpacktes Gemüse" liegt ja ein Canyon...
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