Naja, mich beschäftigt schon länger eine Frage, die wahrscheinlich niemand so richtig stellt: Wir reden ständig von flexiblen Grundrissen, von New Work und sich verändernden Lebensmodellen — aber warum orientieren sich Architekten bei der Grundkonzeption noch immer an diesem Ideal von Wohnzimmer, Schlafzimmern und streng getrennten Zonen, das aus einer völlig anderen Zeit stammt? 🤔 Klar, es gibt einzelne progressive Projekte, aber die Norm bleibt doch: drei Zimmer, Küche, Bad, fertig. Dabei leben immer mehr Menschen solo, in WGs, in Patchwork-Konstellationen — und trotzdem wird weiter gebaut wie in den 1970ern, bloß mit besseren Materialien. Was übersehen wir da wirklich, wenn wir Architektur an solch stabilen Familienmodellen orientieren, die längst nicht mehr die Mehrheit abbilden? Interessiert mich echt: Glaubst du, das ist eher ein ökonomisches Problem — dass Bauträger das Risiko nicht eingehen — oder steckt da auch eine konzeptionelle Trägheit dahinter, die niemand hinterfragt? 🏗️
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