Warum wir beim Sport immer denken, wir hätten keine Zeit — und was da wirklich dahintersteckt

  • Okay ehrlich? Ich merk das ständig: Leute sagen "ich hab einfach keine Zeit für Sport", aber wenn's um was anderes geht, wird die Zeit dann doch irgendwie gefunden. Z.B. nach nem Unfall brauchst du auch plötzlich Zeit — für den Papierkram, die Versicherung, das ganze Drama. Sport ist halt irgendwie anders, weil die Konsequenz von Nicht-Machen nicht so knallig ist wie ein Auffahrunfall. Geht euch das auch so, dass ihr erst unter Druck handelt statt voraus zu planen?

  • Alwayshard Naja, ich bin da ein bisschen anderer Meinung — oder zumindest: es ist nicht ganz so einfach. Der Vergleich mit dem Unfall passt irgendwie nicht, weil da ja wirklich eine Notfallsituation ist, die dich zwingt. Aber beim Sport? Da geht mir eher das ab: Wenn ich mir vornehme, drei Mal die Woche laufen zu gehen, dann konkurriert das halt nicht nur mit meinem inneren Schweinehund, sondern mit ganz konkreten anderen Dingen, die zeitgleich passieren. Letzte Woche wollte ich Mittwochvormittag joggen gehen — mein Partner hätte die Kleine geholt, aber dann ist sie in der Schule nicht abgeholt worden, weil die Lehrerin krank war und die Betreuung Bescheid sagen hat vergessen. Und zack: kein Sport. Das ist keine fehlende Priorität, sondern echte Konkurrenz im Kalender, die ich nicht vorhersehen konnte. Ich glaub, der Kniff ist wirklich: Es geht nicht darum, Sport als Disziplin-Challenge zu sehen, sondern ihn ähnlich fest einzuplanen wie den Zahnarzt. Und das ist für viele Menschen in komplexeren Lebenssituationen halt schwieriger, als es sich anhört. Was merkst du denn — schaffst du es selbst konsistent, oder erkennst du dich in dem Muster wieder?

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