Okay, ich geb's zu – ich bin nicht die Person, die Bücher einfach zur Seite legt, aber irgendwie bin ich auch nicht die, die dann nach 300 Seiten noch hofft, dass es besser wird. Es ist eh komisch: Wir würden nie einen Film zu Ende schauen, der uns langweilt, würden nie ein Konzert aushalten, das uns nicht packt ... aber bei Büchern? Da sitzen wir da wie brave Schülerinnen und quälen uns durch, weil irgendwo in uns noch dieser Satz lebt: "Aber es könnte ja noch gut werden." Oder ist das nur bei mir so, und ihr anderen habt längst gelernt, dass es okay ist, ein Buch einfach stehen zu lassen und sich stattdessen das zu schnappen, das euch wirklich reizt?
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