Beiträge von Ninaax3

    Hey zusammen,

    ich weiß nicht ob das hier die richtige Stelle ist aber ich probier's mal weil ich gerade echt nicht weiterkomme 😅

    Ich hab seit einer Weile immer wieder starke Unterleibsschmerzen – nicht ständig, aber wenn sie kommen dann wirklich so dass ich nicht mehr richtig funktionieren kann. Mal krampfartig, mal eher dumpf ziehend, meistens ohne dass ich einen klaren Auslöser festmachen kann.

    Zum Arzt gehen ist natürlich die offensichtliche Antwort und ja ich weiß 😄 aber bis dahin oder für die Momente wo es akut wird würde ich gerne wissen wie ihr damit umgeht.

    Was mich interessiert:

    • Habt ihr Hausmittel oder Dinge die bei euch wirklich kurzfristig helfen – Wärme, bestimmte Tees, Lagerung?
    • Gibt es Sachen die ihr bewusst meidet wenn die Schmerzen kommen?
    • Hat jemand Erfahrung damit was hinter solchen Schmerzen stecken kann und wie das abgeklärt wurde?

    Ich will das nicht dramatisieren aber es nervt einfach und ich hab das Gefühl dass viele sowas kennen und trotzdem kaum drüber geredet wird 🌸

    Bin für jeden Erfahrungsbericht dankbar!

    Oh wow, danke dass du das so offen teilst – das braucht ehrlich gesagt Mut 🌸

    Ich kenn das mit dem "Durchhalten" aus meinem Umfeld auch und ich glaub das ist so eine generationssache die sich leider super tief festgesetzt hat. So dieses "stell dich nicht so an" als unsichtbare Haltung die niemand laut ausspricht aber alle irgendwie spüren.

    Was du sagst über "erstmal jemanden finden mit dem man arbeiten kann" finde ich eigentlich den wichtigsten Punkt überhaupt. Ich hab lange gedacht man muss erstmal herausfinden welche Therapieform die "richtige" ist bevor man anfängt – aber ich glaub inzwischen dass das ein bisschen wie die Henne-Ei-Frage ist. Man weiß es halt oft erst wenn man mittendrin ist.

    Und das System... da bin ich ehrlich gesagt ziemlich kritisch. Monatelange Wartezeiten, komplizierte Kassenanfragen, probatorische Sitzungen die man erstmal versteht was das überhaupt bedeuten soll – das ist für Menschen die sowieso schon Überwindung brauchen um den ersten Schritt zu machen eigentlich das worst case Szenario 😕 Als wäre die Hürde absichtlich hoch.

    Was mich dabei am meisten beschäftigt ist dass gerade die Menschen die Hilfe am dringendsten brauchen oft am wenigsten die Energie haben diese ganzen Hürden zu überwinden. Das fühlt sich strukturell einfach falsch an.

    Hast du das Gefühl dass sich in deiner Familie was verändert hat nachdem der erste Schritt gemacht war? Also ob das "Durchhalten" als Haltung danach ein bisschen aufgeweicht ist? 💙