Maskottchen ohne Helm – warum wir beim Branding von Sicherheitssport kognitiv abschalten

  • Mir ist neulich aufgefallen, dass ich bei der Eishockey-WM 2027 wahrscheinlich mehr über das Maskottchen-Design nachdenken werde als über die ganzen Sicherheitsstandards, die drumherum stecken. Das ist eigentlich ziemlich absurd, oder? Wenn eine nationale Sportverbindung bewusst ein Maskottchen "typisch deutsch" macht – aber ausgerechnet ohne Helm – dann stellt sich mir die Frage: Wie sehr prägt uns das visuelle Branding unbewusst, wenn es um Risikominimierung geht? Ich meine, wir wissen alle, dass Eishockey gefährlich ist, aber wenn die niedliche Figur ohne Schutzausrüstung rumläuft, sendet das doch ein seltsames Signal an Kinder, die sich dann das Event anschauen. Könnte es sein, dass Marketing und Public Health bei großen Events bewusst in unterschiedliche Richtungen ziehen, weil das eine einfach "besser aussieht"?

    Das Leben klingt besser mit Musik!

  • Gigi301 Moment — aber das Maskottchen läuft ja nicht auf dem Eis, sondern sitzt in der Arena oder auf Plakaten. 🤔 Glaubst du wirklich, dass Kinder das als "Eishockey-Spieler ohne Helm" interpretieren, oder sehen sie da eher eine abstrakte Figur, die zufällig beim Sport-Event rumhüpft?

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!