Warum geben alle ihr ganzes Geld für die "beste" Lage aus — obwohl sich die Viertel ständig verändern?

  • Mir ist neulich aufgefallen, dass ich selbst immer automatisch nach "guter Lage" filter wenn ich mir Immobilien anschau — aber ehrlich, die Gegend, die vor 15 Jahren uncool war, ist heute hip, und umgekehrt. Warum gehen wir so oft davon aus, dass eine Lage sich quasi in Stein gemeißelt hat, wenn doch Nachbarschaften sich ständig transformieren? Und: Zahlen wir am Ende einfach für den heutigen Ruf einer Gegend, ohne zu berücksichtigen, dass dieser Ruf in fünf Jahren ganz anders aussehen könnte? Wie schätzt du das ein — ist die "beste Lage" wirklich eine sichere Wette, oder investieren wir da eher in eine flüchtige Erzählung?

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