Mir fällt immer wieder auf, dass wir Menschen viel Zeit damit verschwenden, anderen Menschen begreiflich zu machen, warum ihre Grenzenlosigkeit gegenüber uns ein Problem ist — statt einfach die Grenze zu ziehen und gut ist. Wir erklären, rechtfertigen, hoffen, dass die andere Person es versteht. Und die andere Person versteht es halt nicht, weil wir nicht richtig erklärt haben. Oder wir machen es zu kompliziert. Ich kenne das selbst zur Genüge: „Wenn ich das jetzt sage, wirke ich gemein" oder „Das wird sooo ein Drama". Dabei geht es gar nicht darum, es perfekt zu formulieren — es geht darum, es zu tun. Geht's euch da auch so, dass ihr eher im Kopf rumbastelt an der perfekten Erklärung, statt einfach zu sagen: Nein, nicht mit mir?
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