Okay, vorweg: ich will jetzt nicht den Spielverderber spielen, aber irgendwie find ich es eig ziemlich spannend, dass son Film wie der neue Gerard-Butler-Actionkracher gerade überall läuft und keiner fragt, was das mit unserem Bauchgefühl für Gefahr macht. Ich hab neulich nach so nem Film im Auto fast automatisch auf der Landstraße aggressiver überholt, einfach weil mein Kopf noch halb im Adrenalinmodus war, und hab mich danach echt gewundert. Dafür gibts in der Psychologie sogar Begriffe wie Priming, also dass Reize aus Filmen unser Verhalten kurz danach unbewusst beeinflussen können. Und gleichzeitig zeigen Filme ja nie, wie langweilig und zäh Vorsorge eigentlich ist, also Verbandskasten checken, Rauchmelder testen, sowas. Meine Frage: Könnte man genau diese Aufmerksamkeit für Blockbuster nutzen, um Prävention irgendwie spannender zu verpacken, oder wird das dann nur peinlich und keiner nimmts ernst?
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