Hey zusammen đź‘‹
Ich bin Johannes, Abiturient, kein Programmierer, kein Technikfreak. Ich klettere und fang im Herbst Jura an. Soweit unrelevant fĂĽr dieses Thema.
Aber ich hab letzte Woche angefangen mich mit Open Source zu beschäftigen, aus einem Juravideo über Lizenzen von allen Dingen, und bin in ein Rabbit Hole gefallen aus dem ich nicht mehr rausgekommen bin.
Was mich so fasziniert ist eigentlich der Grundgedanke. Software die jeder nutzen, verändern und weitergeben kann. Kein Unternehmen das entscheidet was du damit machen darfst. Kein Lock-in, keine versteckten Kosten, keine Abhängigkeit von einem Konzern der morgen die Preise verdreifacht oder das Produkt einstellt.
Als jemand der Jura studieren will finde ich die Lizenzfrage dabei besonders spannend. GPL, MIT, Apache, das sind keine trockenen Paragraphen sondern echte Entscheidungen darüber wie Wissen und Arbeit in der Gesellschaft verteilt werden. Wem gehört Code? Wer darf damit was machen? Das sind keine kleinen Fragen.
Was mich ehrlich gesagt beschäftigt ist warum Open Source nicht viel selbstverständlicher ist. Schulen laufen auf Windows, Behörden auf proprietären Systemen, und alle zahlen Lizenzgebühren an amerikanische Konzerne obwohl es Alternativen gibt.
Ich versteh das noch nicht vollständig. Deshalb frag ich euch.
Nutzt ihr Open Source bewusst? Und warum ist es eurer Meinung nach immer noch nicht der Standard?