Hey zusammen 👋
Ich bin Johannes, 18, Abiturient. In ein paar Monaten fang ich mit Jurastudium an und eigentlich sollte ich gerade aufgeregt sein. Bin ich auch. Aber ein Gefühl schleicht sich immer mehr rein das ich nicht ganz einordnen kann. Niemand kann mir wirklich erklären ob das Studium mich auf das vorbereitet was danach kommt.
Ich meine damit folgendes. Ich hab mit Leuten geredet die Jura studiert haben. Mit Anwälten, mit Referendaren, mit Kommilitonen die gerade mittendrin sind. Und fast alle sagen dasselbe. Das Studium ist hart, sehr theoretisch, sehr auf Prüfungen ausgerichtet. Und dann kommt das Referendariat und plötzlich ist alles anders.
Was mich dabei als jemand der gerade anfängt beschäftigt ist eine grundsätzlichere Frage. Warum sind Studiengänge so oft so weit weg von dem was man danach wirklich braucht? Nicht nur Jura. Ich rede mit Freunden die Medizin, BWL oder Ingenieurwesen studieren und höre dieselbe Geschichte. Theorie bis zum Abwinken, Praxis kommt irgendwann später.
Ich versteh dass Grundlagen wichtig sind. Aber ich frag mich ob das Verhältnis stimmt. Vielleicht lieg ich auch komplett falsch, ich hab schließlich noch keinen einzigen Tag studiert. 😅
Also ich frag euch direkt: Hat euer Studium euch wirklich auf den Job vorbereitet? Oder habt ihr das meiste erst danach gelernt?