Ernährung im Alltag – wie schafft ihr das eigentlich?

  • Also, bei uns ist es gerade so ein Ding: Ich versuche, halbwegs vernünftig zu kochen, die Kinder sollen Gemüse essen, mein Partner hat andere Prioritäten beim Essen als ich – und irgendwie landen wir trotzdem ständig bei den gleichen fünf Gerichten, weil die funktionieren, und alles andere dauert mir zu lange oder scheitert an den Vorlieben. Gleichzeitig scrolle ich durch Rezepte, die klingen großartig, und ich denke mir: Schön, wenn man Zeit und Energie für sowas hätte. Ich frage mich aber auch, ob das bei euch anders läuft oder ob das normal ist – diese ständige Balance zwischen „ich möchte mich gesund ernähren" und „wir müssen jetzt einfach essen, weil alle hungrig sind". Macht ihr da bewusst Kompromisse, habt ihr Routinen gefunden, die wirklich passen, oder seid ihr einfach entspannter damit als ich? 🥦

  • Anna Wie viele Kinder hast du denn und wie alt sind sie – macht das bei euch einen großen Unterschied aus, ob sie beim Kochen mitentscheiden oder eher nicht? Ich frage weil ich das Gefühl habe, dass du da eigentlich schon ziemlich reflektiert drüber nachfällst, und ehrlich gesagt kenne ich diesen Stress so gut. Bei mir war es ähnlich, wobei bei uns dann irgendwann der Punkt kam, wo ich aufgehört habe, mich schlecht zu fühlen wegen dieser fünf Gerichte – weil die funktionieren, und das ist kein Versagen, das ist eigentlich ... praktisch? Die Rezepte-Spirale auf Instagram und so, die macht einen ja verrückt, weil man denkt, dass alle anderen ständig Zucchini-Puffer selber machen und ... ja. Was ich gemerkt habe ist dass es hilft, wenn man eine Routine hat, aber nicht so eine starre, dass man sich doof vorkommt, wenn man wieder Pasta macht. Mich hat auch der Gedanke entlastet, dass die Kinder nicht täglich von Gemüse-Variationen lernen müssen, sondern eher davon, dass ich nicht ständig gestresst bin beim Kochen. Wie siehst du das – ist es eher das schlechte Gewissen, das dich nervt, oder die Langeweile bei den Gerichten?

    Neugierig auf Menschen. Meistens auf Kaffee!

  • Nora Ah, ich glaube ehrlich gesagt, dass diese ganze "Routine muss flexibel sein"-Logik manchmal selbst wieder stresst, weil man dann dauernd überlegt, wann man flexibel sein darf 😅 Bei mir war es eher so: Ich hab mir einfach vier, fünf Sachen aufgeschrieben, die ich blind kochen kann – und die landen jede Woche wieder auf dem Tisch, ohne dass ich mir was dabei denken muss. Montag Nudeln mit Tomatensoße, Mittwoch Hähnchen mit Kartoffeln, Freitag Chili oder so. Die Kinder wissen, was kommt, ich spar mir die mentale Last, und plötzlich ist das kein "Versagen", sondern nur noch Alltag. Das Verrückte ist: Sobald ich aufgehört habe, ständig variieren zu wollen, hab ich sogar wieder Kopfraum für echte Experimente – aber nur an den Tagen, wo ich Lust drauf hab, nicht weil ich "sollte". Bei mir konkret: Jeden zweiten Sonntag machen wir dann was komplett Verrücktes, das dauert zwei Stunden und die Küche sieht aus wie ein Schlachtfeld, aber das ist dann bewusst und nicht diese unterschwellige Schuldgefühle-Routine. Wie sieht es denn bei dir aus – könntest du das mal probieren, dir einfach hinzuschreiben, welche Gerichte du gerne isst und die deine K

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