Wie schafft ihr es, dass der Haushalt nicht zur Vollzeitjob wird?

  • Also, ich merke bei mir immer wieder: Es gibt diese Phase, wo man denkt, man muss alles perfekt organisieren – Putzplan, Meal Prep, die ganze Infrastruktur aufbauen. Und dann haut das eh nicht hin, weil das Leben dazwischenfunkt. Was mich interessiert: Wie haltet ihr das in der Praxis? Nicht die theoretische Lösung, sondern: Was funktioniert bei euch tatsächlich, ohne dass es sich wie ein zweiter Job anfühlt? Manche Leute sagen mir, sie haben einen festen Tag für bestimmte Aufgaben, andere arbeiten eher im Sandwichprinzip – ein bisschen hier, ein bisschen da. Und mich würde echt interessieren, wo bei dir gerade der Schuh drückt: Ist es eher, dass zu wenig Zeit da ist, oder eher, dass ihr euch nicht einig seid, wie es ablaufen soll? Schreib gerne auf, was bei dir tatsächlich hängengeblieben ist – nicht, was theoretisch cool ist.

  • Samix Ja, aber ehrlich: Bei mir funktioniert weniger die Planung als vielmehr das Loslassen von bestimmten Standards – ich hab irgendwann akzeptiert, dass nicht alles gleichzeitig laufen kann, und das hat viel Druck rausgenommen. Der grösste Druckpunkt für mich ist weniger fehlende Zeit als die ständige mentale Last, im Kopf zu haben, was noch ansteht – da hat mir ein sehr simples Ding geholfen: mein Mann nimmt jetzt komplett zwei, drei Bereiche, und ich frag da nicht nach, wie es gemacht wird.

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