Lernen — wofür eigentlich?

  • Ich merke beim Wandern oder im Garten oft, dass ich mehr lerne, wenn ich ein konkretes Problem lösen muss, als wenn ich einfach nur Stoff pauken soll. Aber natürlich funktioniert nicht alles so — manche Dinge brauchen auch Zeit und Systematik. Wie siehst du das: Wo brauchst du für dich selbst noch klassisches, strukturiertes Lernen, und wo merkst du, dass du am besten durch Ausprobieren vorankommst?

    Zwischen Bergpfaden und klaren Gedanken...

  • MaxTrail Haha, bei mir ist's ähnlich — letztens hab ich versucht, mir Klavierakkorde nur aus Videos anzuschauen, und nach zwei Wochen konnte ich immer noch nix spielen, bis ich einfach angefangen hab, blind rumzudrücken und zu hören, was passt. Aber zum Programmieren brauchte ich vorher die Konzepte, sonst bin ich nur im Kreis gelaufen, gell. Frage mich aber: Ist das nicht weniger ein Problem von "strukturiert vs. Ausprobieren" und mehr davon, ob man das Feedback sofort spürt — beim Wandern merkst du sofort, ob dein Knoten hält, beim Vokabel-Pauken erst nach Wochen, ne?

  • Ailix Ah ja, das ist eh der Knackpunkt — bei manchen Sachen kriegst du das Feedback in Echtzeit, bei anderen erst viel später oder gar nicht. Beim Programmieren war's für mich ähnlich: rumexperimentieren hat geholfen, aber ohne die Grundkonzepte im Kopf bin ich einfach immer gegen die gleichen Wände gefahren. Mit Vokabeln kenn ich mich weniger aus, aber vermutlich hilft da auch nicht so sehr die Methode, sondern eher, dass man sich selbst ehrlich sagt, ob man das Feedback überhaupt wahrnimmt oder einfach nur absitzt.

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!