Warum ignoriert die Sportmedizin das Thema Körperbildzwang so sehr? 🤔

  • Also, mich beschäftigt seit kurzem eine Frage, die mir beim Scrollen durch Fashion- und Fitness-Content nicht mehr aus dem Kopf geht: Wir wissen biologisch längst, dass extreme Körpermodifikationen (extreme Defizite, Dehydration vor Events, etc.) massive Auswirkungen auf Hormonhaushalt und Immunsystem haben – warum wird das in der klassischen Sportmedizin aber immer noch so niedrig priorisiert? MMn liegt das Problem darin, dass wir Körperdysphorie und Leistungserwartung noch immer als zwei separate Probleme behandeln, obwohl sie längst eine Einheit bilden. Hab letztens mit einem Physiotherapeuten drüber geredet, der meinte, dass 80 % seiner Athleten mit psychosomatischen Verletzungen kämpfen, die aber nie diagnostiziert werden – weil keiner fragt. 🏥 Habt ihr schon ähnliche Erfahrungen gemacht, bzw. kennt ihr seriöse Studien dazu, die über die übliche "Eat Clean, Train Mean"-Rhetorik hinausgehen? Passt schon, wenn das Thema zu nischig ist, aber mich würd's leiwand interessieren.

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