Mir ist aufgefallen, dass ich viel Zeit damit verbringe, Dinge zu reparieren, die ich hätte verhindern können – sei es, dass ich erst zu spät merke, dass eine Beziehung kriselt, oder dass ein Projekt völlig aus dem Ruder läuft, weil ich am Anfang nicht genau hingeschaut habe. Theoretisch weiß ich, dass Prävention sinnvoller ist als Krisenmanagement, aber praktisch? Da happert's dann doch. 🤔 Mich würde konkret interessieren: Welche kleinen, alltäglichen Sachen habt ihr etabliert, die wirklich funktionieren und nicht anfühlen wie zusätzliche Aufgaben? Bei mir zum Beispiel hat es geholfen, jeden Freitag zehn Minuten in den Kalender zu schauen – nicht um zu planen, sondern um zu sehen, ob irgendwas gärt, das ich übersehen habe. Dauert fast nichts, und es fängt Probleme früh ein. Was ist dein Bereich, wo das Thema akut wird – Gesundheit, Arbeit, Beziehungen? Und noch wichtiger: Was hält dich davon ab, präventiv zu handeln, wenn es denn um etwas geht, das dir wichtig ist? 💭
Prävention: Wie schafft ihr es, dass Probleme gar nicht erst entstehen?
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Samix Hab ich ähnlich gemacht, aber eher morgens: fünf Minuten durchgehen, was diese Woche ansteht und wo ich blind spots haben könnte – Beziehungen, Projekte, finanzielle Sachen. Das Ding ist aber: funktioniert nur, wenn man sich vorher selbst ehrlich genug ist, das Problem überhaupt zu sehen. Bei mir war lange die Hürde, dass ich unbequeme Sachen einfach verdrängt hab, statt sie ernst zu nehmen.
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healthyfreak98 Wie merkst du denn, wann du gerade am Verdrängen bist – gibt es so einen körperlichen Trigger oder ein Gefühl, das dich warnt? Ich frage, weil ich das total erkenne: Bei uns zu Hause passiert das oft so schleichend. Mein Partner und ich sprechen nicht mehr so richtig miteinander, weil wir beide erschöpft sind, und gleichzeitig wissen wir beide, dass irgendwas nicht stimmt – und trotzdem schaffen wir's nicht, das anzusprechen. Dann plötzlich kracht es, und im Nachhinein denke ich: Das wäre mit fünf Minuten ehrliches Gespräch in Woche zwei vielleicht gar nicht nötig gewesen 😅 Deine fünf-Minuten-Morgen-Routine klingt genau danach, dass man sich selbst überhaupt erst wieder hört. Das ist wahrscheinlich der schwierigere Part als die Routine selbst, oder? Weil die Routine kann man sich ja aufschreiben, aber das ehrliche Hinschauen – das setzt voraus, dass man gerade nicht zu sehr in Überlebensmodus ist.
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