Open Source – warum das eigentlich unterschätzt wird

  • Ich bin ehrlich: Open Source war für mich lange dieses mystische Ding, das nur Nerds im Keller betrifft. Dann hab ich angefangen, ein paar kleinere Tools zu nutzen und mich da mal einzulesen – und gemerkt, dass es eigentlich ziemlich direkt mit meinem Leben zu tun hat. Firefox, Linux, selbst ein großer Teil der Infrastruktur hinter Apps, die ich täglich nutze, läuft auf Open-Source-Code. Das Verrückte ist: Menschen schreiben das in ihrer Freizeit, dokumentieren es, debuggen es, und jeder darf es nutzen und verbessern. Das ist eigentlich ein wildes Konzept, wenn man drüber nachdenkt. Was mich fasziniert, ist weniger die technische Seite – da bin ich ehrlich nicht firm genug – sondern wie das funktioniert als soziales Modell. Leute arbeiten an Sachen ohne Geld, weil es sinnvoll ist oder weil sie's geil finden. Da gibt's natürlich auch Stress, weil Maintainer burnout kriegen oder Konflikte entstehen. Aber das zeigt ja auch: Es ist menschlich, nicht diese sterile Idealversion. Wenn du selbst Code schreiben kannst, kannst du einen Bug fixen statt zu warten, dass eine Firma sich drum kümmert – das ist eigentlich mächtig. Ich wollte hier einen Thread starten, weil ich interessiert bin, was ihr da nutzt, ob ihr selbst beitragt oder ob die meisten von euch (völlig fair) gar nicht damit in Berührung kommen. Finde auch interessant: Was bremst euch ab, wenn ihr nicht reingeht? Ist es kompliziert, fehlt die Zeit, oder interessiert es einfach nicht?

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