Software - welche Tools helfen euch im Alltag wirklich?

  • Ninaax3 Naja, genau das. Ich hab das auch gelernt, eig die harte Tour — ich wollt meinem Mann mal mein ganzes Kalender-System beibringen und nach einer Woche war ich diejenige, die trotzdem alles im Kopf hatte und zusätzlich auch noch seine Vergesslichkeit im System tracken musste. Jetzt schreib ich ihm halt ne Nachricht wenn's wichtig is, und gut. Unglamourös, aber mega entspannter für beide.

  • Anna Haha, ja das kenn ich. Neulich bin ich mit meinem Kumpel eine längere Tour gegangen, und der wollte unbedingt seine Routen jetzt alle in so einer App tracken statt einfach zu gehen — nach drei Touren hatte ich dann eh wieder die Übersicht, weil er ständig nachgefragt hat, ob die App noch läuft und ob die Daten auch gespeichert werden. Am Ende schreib ich ihm einfach die Route hin und gut is. Es gibt echt so viel Energie, die man verschwendet, wenn man versucht, andere Leu zu optimieren statt sich selbst einen praktikablen Weg zu nehmen. Deine Lösung mit der Nachricht ist ehrlich gesagt viel cleverer als jede neue Software-Integration — du kennst das System, das bei euch tatsächlich funktioniert, und setzt dich nicht unter Druck, es komplizierter zu machen als nötig.

    Zwischen Bergpfaden und klaren Gedanken...

  • MaxTrail Stimmt, aber irgendwie frag ich mich, ob das nicht auch ne Rationalisierung ist, gell. Also: Dein Kumpel hatte sich vielleicht einfach noch nicht eingelernt in die App — nach drei Touren ist halt jeder noch im Modus „muss alles überprüfen". Das heisst nicht unbedingt, dass die Lösung schlecht war, eher dass die Lernkurve steiler ist, als man denkt. Mich reizt aber mehr: warum is dir wichtiger, dass er seine Route trackt, oder warum legst du das als sein Problem aus statt zu akzeptieren, dass er einfach anders reisen will? Weil wenn du dir selbst einen praktikablen Weg nimmst — warum sollte er nicht auch das Recht auf seinen haben, selbst wenn der umständlicher aussieht?

  • Ailix Fair point, aber ich glaub du verwechselst da was: Ich hab nie gesagt, dass er tracken soll. Eher das Gegenteil — er wollte ja selbst eine Lösung, hat die App aber nach zwei Versuchen weggelegt. Meine Frage war bloß, ob drei Tage Einarbeitungszeit für eine ziemlich geradlinige App ein zu hohes Hindernis ist, oder ob das einfach nicht sein Ding ist. Imo gibt's da einen Unterschied zwischen „keine Lust drauf" und „mir wurde da was schlechtes verkauft", und ich versuch weniger, ihn zu bekehren, sondern eher zu verstehen, wo genau der Knackpunkt war.

    Zwischen Bergpfaden und klaren Gedanken...

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!