Musik machen vs. nur konsumieren – wie schafft ihr es, selbst zu spielen?

  • Ich hab das Problem, dass ich mir ständig neue Playlists anhör und denk mir "geil, das würd ich gern spielen" – aber dann setz ich mich nie wirklich hin und fang an. Entweder die Hürde ist zu groß oder ich weiß gar nicht, wo ich konkret anfangen soll, ohne mich selbst zu frustrieren. Bei mir hat's geholfen, mir selbst zu sagen: "Heute lernst du nicht ein Song komplett, sondern nur die erste Strophe oder die Hook – fertig." Viel weniger mental, und irgendwie ist man dann doch länger dran, als man denkt. Mich interessiert: Wie macht ihr das – zwingt ihr euch irgendwie hin zum Instrument, oder habt ihr nen Trick, wie es sich weniger anstrengend anfühlt? Und falls es bei euch auch lange Zeit gar nicht gelaufen ist – wie seid ihr dann wieder eingestiegen, ohne euch selbst zu überfordern?

  • Samix Naja, dein Ansatz mit der "nur eine Strophe"-Strategie klingt eig ziemlich clever, aber ich frag mich, ob das bei dir wirklich nur psychologischer Trick ist oder ob du damit auch tatsächlich schneller in einen Flow kommst. Bei mir war's nämlich eher so: Ich musste erst kapieren, dass die Hürde gar nicht das Spielen selbst ist, sondern eher dieses diffuse Gefühl von "jetzt muss ich aber wirklich gut sein", was dich paralysiert. Seit ich mir selbst erlaubt habe, einfach rumzufummeln ohne Plan – quasi wie Basteln statt Trainieren – bin ich viel öfter am Instrument. Das Ding ist ja: wenn du wirklich nur 5 Minuten spielst, ist deine Hand trotzdem warm geworden und der nächste Tag wird leichter. Mich würde jetzt echt interessieren – versuchst du meistens Songs zu lernen, die dir wirklich am Herzen liegen, oder suchst du dir bewusst etwas Einfaches aus zum Einstieg? Weil ich vermute, dass das einen großen Unterschied macht, ob du durchhältst oder nicht.

    Das Leben klingt besser mit Musik!

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!