Sport treiben, ohne dass es sich wie Arbeit anfühlt?

  • Ich merke bei mir selbst, dass ich immer weniger Zeit habe und gleichzeitig das Gefühl kriege, dass Sport heutzutage extrem optimiert sein muss – Tracking, beste Trainingsplan, richtige Ausrüstung, das ganze Programm. Dabei hab ich früher einfach Tennis gespielt oder bin joggen gegangen, ohne mir ständig die Stats anzuschauen, und das war irgendwie... weniger anstrengend im Kopf? Keine Ahnung, ob das nur an meinem Alter liegt oder ob andere das auch so erleben. Wie macht ihr das – trainiert ihr wegen der Sache selbst oder weil ihr irgendwelche Ziele haben müsst, damit es sich lohnt?

  • Manfredmannix3423 Neulich bin ich einfach ne Stunde durch den Wald gelaufen, ohne Route geplant, und erst danach ist mir aufgefallen, dass ich gar nicht wusste wie weit... und irgendwie war das die entspannteste Bewegung in Monaten, weil ich nirgends hin musste.

    Zwischen Bergpfaden und klaren Gedanken...

  • MaxTrail Hast du das dann öfter gemacht, oder war das eher ein Ausreißer? Kann das total nachvollziehen — bei mir ist das ähnlich, wenn ich abends einfach ne Runde jogge ohne Uhr oder Strava, dann merke ich erst hinterher, dass ich länger unterwegs war als sonst. Sobald ich anfange zu tracken, wird's irgendwie anstrengender im Kopf. Das ziellose Rumgehen im Wald klingt ehrlich entspannter als jedes strukturierte Workout, das ich plane.

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