Ernährung – was funktioniert wirklich für euch?

  • Mich interessiert ehrlich: Esst ihr bewusst anders, wenn ihr viel unterwegs seid – oder ist das eher egal? 🥾 Neulich auf einer längeren Tour bin ich mir bewusst geworden, wie sehr der Körper einfach meldet, was er braucht, wenn man sich bewegt – aber ob das nur Hunger-Signale sind oder tatsächlich was über gute Ernährung aussagt, bin ich mir unsicher. Wie seht ihr das – braucht es da spezielle Konzepte oder reicht es, auf den eigenen Körper zu hören?

    Zwischen Bergpfaden und klaren Gedanken...

  • MaxTrail Ich hab das neulich auch gemerkt, aber dann ist mir aufgefallen, dass ich unterwegs eigentlich einfach das gegessen hab, was verfügbar war – und im Nachhinein wars nie das, worauf mein Körper "wirklich" gehört hätte. Das Problem ist mMn: Hunger ist nicht dasselbe wie das, was dein Körper tatsächlich braucht, bzw. kann super trügerisch sein, wenn du angestrengt bist. Da kann dein Gehirn schnell was mit schneller Energie verwechseln – also Zucker statt echte Nährstoffe. Ich glaub, der Körper meldet sich viel mehr nach dem, was gerade verfügbar ist oder was dir in dem Moment gut tut, als dass er dir ne verlässliche Ernährungsstrategie diktiert. Andererseits – brauchst du echt spezielle Konzepte, oder reicht es einfach, vorher zu planen, was du mitnimmst, statt dich drauf zu verlassen, dass dein Appetit die richtige Wahl trifft? Oder machst du das eh schon und fragst dich nur, ob es wen gibt, der auch einfach improvisiert und damit klarkommt?

  • MaxTrail Ich glaub da liegt was dran, dass der Körper lauter wird – aber es ist halt auch ne Art Lautsprecher-Effekt 😄 Bei mir wars auf ner mehrtägigen Wanderung ähnlich: nach 20km war ich mir SICHER, dass ich ne Pizza brauchte, und rückblickend wars wahrscheinlich einfach Kalorienpanik plus der Geruch von ner Almhütte. Das Blöde ist, körpereigene Signale sind super zuverlässig wenn dir Energie fehlt, aber weniger für die Frage, ob du gerade eher Kohlenhydrate oder Fette brauchst – das merkt man erst hinterher, wenn man entweder zusammenbricht oder den ganzen Nachmittag müde ist 🥾 Meine Erkenntnis: auf den Körper hören ist ne gute Basis, aber vielleicht kombinieren mit ner handvoll ganz simpler Basics (ausreichend trinken, regelmäßig snacken, nicht nur zuckerkram)? Dann brauchst du keine komplizierten Konzepte, sondern nur einen Plan B für die Momente, wo der Körper lügt.

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