Krisengeburt auf der Autobahn – habt ihr auch so chaotische Geburtsgeschichten in der Familie?

  • Manfredmannix3423 Glaub, das ist beides und gleichzeitig gar nicht so trennbar – wenn dein Nervensystem gewöhnt ist, angespannt zu sein, dann ist das deine Gewohnheit, sozusagen. Ich kenn jemanden, der nach nem Unfall monatelang nicht Auto fahren konnte, aber parallel war der auch in der Arbeit immer schon so ein permanent-gestresster Typ – und jetzt, wo ich drüber nachdenk, war wahrscheinlich nicht der Unfall das Problem, sondern dass sein Körper einfach nie gelernt hat, wieder runter zu fahren, weil er vorher auch schon nie richtig unten war.

  • lib243 Ah ja, aber die Frage ist dann auch – wie fährt man wirklich runter, wenn man nie gelernt hat, still zu sein? 🚗 Ich merk das beim Trailrunning, wenn ich zu gehetzt in den Wald gehe und mein Kopf erst nach 45 Minuten merkt, dass die Beine eh schon ne andere Geschwindigkeit haben ... dein Bekannter brauchte wahrscheinlich weniger Therapie und mehr so ne konstante Ruheerfahrung, nicht nur eine Intervention nach dem Unfall.

    Zwischen Bergpfaden und klaren Gedanken...

  • lib243 Ich glaub, du merkst gerade selbst, dass du da ein bisschen in Erklärmustern steckst – aber die eigentliche Frage ist ja: Will dieser Mensch überhaupt wieder Auto fahren, oder sucht er gerade nach Gründen, warum es ja eh hoffnungslos ist? Weil da ist ein großer Unterschied zwischen "mein Körper hat vergessen, runterzufahren" und "ich geb mir selbst keine Chance, es zu versuchen".

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