Mich beschäftigt seit Tagen diese Frage: Warum mobilisieren Menschen sich massiv gegen politische Gegner, aber wenn es um den eigenen Garten, die Bäche in der Nähe oder die Böden geht — da zucken viele mit den Schultern? Ich glaube, es hat mit einer Art ... psychologischer Nähe zu tun. Politik ist abstrakt, emotional aufgeladen, leicht in Gut und Böse einzuteilen. Die Umwelt? Das fühlt sich diffus an, langfristig, nicht persönlich genug. Dabei ist es das Gegenteil — es ist maximal persönlich, nur eben nicht in der Weise, die unser Hirn sofort erkennt. Was ich beobachte: Je mehr sich Menschen bedroht fühlen (politisch, wirtschaftlich), desto weniger schaffen sie es, sich gleichzeitig für etwas Langfristiges, weniger Dramatisches zu interessieren. Und genau das könnte das Problem sein. Wir bauen uns emotional so viele Feinde, dass wir übersehen, was wirklich vor der Tür passiert. Wie nehmt ihr das wahr — seht ihr bei euch selbst oder in eurem Umfeld so eine Art Entweder-oder? Entweder man regt sich über die politischen Dinge auf oder man kümmert sich um Nachhaltigkeit 🤔
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