Mir ist aufgefallen, dass wir ständig erklären müssen, warum ein Raum so funktioniert, wie er funktioniert — statt einfach mal einen Raum zu bauen, der funktioniert, und die Leute das selbst spüren zu lassen. Ob's ums Konzept geht, die Materialwahl oder den städtebaulichen Gedanke: Wir rechtfertigen alles im Voraus, als wären wir unsicher. Dabei vergessen wir manchmal, dass Architektur auch funktionieren kann, ohne dass wir sie wie ein IKEA-Aufbauplan vorkauen müssen. Geht's euch auch so, dass ihr merkt, ihr redet euch selbst in eine Erklärungsfalle rein, statt einfach was zu zeigen, das für sich selbst spricht?
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