Mich fasziniert ja diese Diskrepanz zwischen unserer digitalisierten Welt und der Tatsache, dass Länder immer noch ernsthafte Grenzbefestigungen hochziehen – bzw. andere dabei unterstützen, das zu tun. Einerseits können wir uns per WhatsApp über Kontinente hinweg unterhalten, andererseits scheinen physische Grenzen an Bedeutung zu gewinnen, nicht weniger. Ich frag mich: Ist das ein Zeichen dafür, dass virtuelle Nähe uns eigentlich gar nicht so sicher fühlen lässt wie echte räumliche Kontrolle? Oder ist es einfach ein klassisches Beispiel dafür, dass Politiker auf alte Strategien setzen, weil sie zumindest optisch was zu tun haben – mMn manchmal auch das? Wie nehmt ihr das wahr – fühlt sich eine bewachte Grenze heute noch relevant an, oder ist das für euch eher ein Überbleibsel?
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