Ich geb's zu, ich bin da ein bisschen ein freak, aber ich hab lange gedacht, dass ich mit der richtigen sleep hygiene, nem strukturierten tag und nem guten training irgendwie alles im griff hab. bis ich gemerkt hab, dass es da grenzen gibt – dass manche kopfprobleme sich nicht einfach wegoptimieren lassen, egal wie konsistent deine routine ist. da hat mir therapie echt geholfen, weil ich gemerkt hab, dass ich patterns hatte, die ich alleine nicht durchbrochen hab. das ist jetzt nicht so ein motivational-shit, ich sag nur: wenn du merkst, dass du im kreis läufst oder dich etwas wirklich belastet, dann ist therapie eig kein nice-to-have, sondern teil von echter recovery – genauso wie schlaf oder training. die meisten leute denken, man braucht sie nur wenn's krass ist, aber eig könnte sie wahrscheinlich vielen mehr helfen, wenn sie's weniger als maßnahme gegen zusammenbruch sehen würden und mehr als was ganz normales.
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