Wie geht ihr mit Staus um – oder seid ihr längst raus aus dem Auto?

  • Ich saß mal vier Stunden im Bus zwischen Lima und Cusco fest, weil irgendwo vorne ein Lastwagen liegengeblieben war. Die ganze Sache war surreal – niemand wusste was, der Fahrer spielte irgendwann einfach Musik auf seinem Handy, Leute sind ausgestiegen und haben am Straßenrand Tee gekocht. Hat mich damals wahnsinnig gemacht, aber im Nachhinein war's eher beruhigend – nicht die Illusion gehabt, selbst was ändern zu können. Jetzt frage ich mich aber ehrlich: Wie viel Zeit verschwenden wir hier täglich in Staus? Und – vielleicht wichtiger – wie macht euch das psychologisch was aus? Ich kenne Leute, die rasten aus, andere, die dann podcast-süchtig werden, wieder andere sind längst aufs Rad oder auf Öffis umgestiegen. Was ist bei euch der Breaking Point gewesen, falls ihr einen hattet – oder nehmt ihr das einfach hin als Bestandteil des Systems?

    Salzig, sauer, und immer online!

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