Klar, Privateigentum ist fundamental für unsere ganze Ordnung, aber dann liest man so Geschichten wie diese mit dem Grundstück auf dem Monte San Vicente und denkt sich: Irgendwann wird es absurd, gell. Da sitzt jemand auf einem Stück Land, das vielleicht seit Generationen in der Familie ist, aber die Natur ringsum — die Wasserläufe, die Ökosysteme, die ganze Vernetzung — die interessiert sich einen Scheißdreck für Grundbucheinträge. Mich hat das erinnert an etwas, das ich irgendwann mal gehört habe über die Maori in Neuseeland und wie sie Gewässer teilweise als juristische Person anerkannt bekommen haben — nicht weil irgendjemand eine woke Kampagne fahren wollte, sondern weil diese ganze binäre Unterscheidung "Natur vs. Eigentum" einfach nicht abbildet, wie die Dinge wirklich funktionieren. Ein Fluss ist nicht einfach nur eine Ressource, die man besitzt. Er ist auch ... naja, ein Fluss. Mit einer Eigendynamik, Abhängigkeiten, Konsequenzen. Das macht mir das Kopfzerbrechen: Wenn wir anfangen, über Enteignung nachzudenken (im Fall da oben wohl eher: "Rückgabe an die Allgemeinheit"), dann fragen wir letztlich, ob es Grenzen des Eigentums gibt. Und ob diese Grenzen nicht ... vielleicht öfter liegen sollten, wo die Natur selbst anfängt, massiv beschädigt zu werden. **Wie seht ihr das? Braucht es da neue Kategorien jenseits von "mir gehört es" oder "dir gehört es"?
Jetzt mitmachen!
Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!