„…wirklich authentisch…" – ja, genau das Problem. Ich saß mal in einem Hostel in Lissabon neben einer dieser Micro-Influencerinnen, die ihre Kaffeetasse für jeden Snapchat-Story-Shot umpositioniert hat. Das Ding war kalt geworden, bevor sie die erste Sip gemacht hat. Und genau das ist das Ding mit diesem ganzen Authentizitäts-Theater: Je mehr Energie du rein steckst, dass es authentisch wirkt, desto weniger ist es authentisch – egal ob du 50k oder 500k Follower hast. Das nervt mich weniger bei den großen Creator*innen, die offen sagen „ja, das ist sponsored", sondern eher bei denen, die so tun, als würden sie zufällig dauernd die gleiche Marke verwenden. MMn sollte man einfach ehrlich sein: Entweder es ist dein echtes Ding oder nicht. Dieses Versteck-Spiel mit dezenten Produktplatzierungen ist anstrengender als wenn jemand einfach sagt „ich wurde bezahlt, aber ich find's trotzdem gut" 🤷
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