Ehrlich gefragt: Wie sicher sind wir wirklich? Nicht die Theorie, die Praxis.

  • Ich bin Ralf, 45, arbeite seit über 20 Jahren in der IT, davon ein guter Teil mit Fokus auf Infrastruktur und Systeme. Und je länger ich in diesem Bereich arbeite desto mehr beschäftigt mich eine Frage die ich im beruflichen Umfeld seltsamerweise selten offen höre: Wie ehrlich sind wir eigentlich mit uns selbst wenn es um IT-Sicherheit geht?Ich erlebe das regelmäßig. Unternehmen investieren in teure Sicherheitslösungen, haken die Compliance Checkliste ab, und dann kommt der Einbruch trotzdem über eine Phishing Mail an jemanden in der Buchhaltung. Nicht weil die Technik versagt hat sondern weil der Mensch am Ende immer das schwächste Glied ist. Und das ist keine Kritik, das ist einfach Realität.Was mich dabei besonders beschäftigt ist der Datenschutz im Alltag, also nicht der große Konzern Hack der in den Nachrichten landet. Sondern die kleinen Dinge. Welche Apps haben Zugriff auf was. Welche Daten geben wir täglich ab ohne es wirklich zu merken. Und was passiert eigentlich damit. 😅Ich frage mich ob das bei anderen auch so ist: Man weiß eigentlich wie es geht, aber im Alltag macht man es trotzdem nicht konsequent. Zwei Faktor Authentifizierung überall? Theoretisch ja. In der Praxis? Na ja. 😄Was ich hier gerne diskutieren würde ist nicht die technische Seite allein sondern wie wir als Gesellschaft mit dem Thema umgehen. Ist Datenschutz inzwischen einfach zu komplex geworden für den normalen Alltag? Oder fehlt schlicht das Bewusstsein?
    Wie macht ihr das wirklich, beruflich und privat?

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