Kennt eig jemand von euch "Not the End of the World" von Hannah Ritchie? Sie arbeitet bei Our World in Data und sagt halt, dass wir bei vielen Umweltthemen (Luftqualität, Abholzung, Ozonloch) schon echt vorangekommen sind und die erste Generation sein könnten, die nachhaltig lebt, ganz ohne Weltuntergangsstimmung. Ich hab's gelesen und bin irgendwie hin- und hergerissen: Die Zahlen sind mega überzeugend, aber ich frag mich, ob "es wird besser" nicht schnell zur bequemen Ausrede wird, nix zu ändern, gell? Und bei Artensterben oder Kipppunkten bringt mir ein sinkender CO2-Ausstoss pro BIP voll wenig, wenn's absolut trotzdem noch hochgeht. Ist dieser nüchterne Optimismus also berechtigt oder eher so ein Beruhigungsmittel für Leute wie mich, die gern lesen statt handeln? Wie seht ihr das, und wo hakt es eurer Meinung nach am meisten?
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