Wer von euch hat auch schon drei Stunden Welpen-Livestream geschaut, statt das Regal aufzubauen?

  • Ehrlich gefragt: Wie viele angefangene DIY-Projekte stehen bei dir grad rum, und wie viele davon hast du diese Woche tatsächlich angefasst? Ich stell die Frage, weil mir letzte Woche aufgefallen ist, dass ich mit einem Livestream von sechs Welpen im Hintergrund mega produktiv wirke, aber eigentlich nur zuschaue, wie sie über ihre eigenen Pfoten stolpern. Mein Hocker, den ich eigentlich abschleifen wollte, steht seit bald zwei Monaten im Gang, und ich hab ihn mittlerweile so oft umgangen, dass er quasi zur Wohnungseinrichtung gehört. Das kleine Abschweifen kenn ich übrigens schon von früher: Als Kind hab ich mal ein Vogelhäuschen angefangen und nach einer Stunde stattdessen drei Stunden den Nachbarshund gestreichelt, das Häuschen hat nie ein Dach bekommen. Mal ehrlich, mMn ist es selten die fehlende Zeit, die uns bremst, sondern eher dieses kleine Gefühl von "ich muss erst noch in Stimmung kommen", und Welpen sind da halt voll die perfekte Ausrede. Geht's dir da auch so, oder bist du eine von den Leuten, die einfach anfängt und fertig macht?

  • Dass der hocker quasi zur Wohnungseinrichtung gehört, kenn ich so gut. Bei uns steht seit gefühlt einem Dreivierteljahr eine Kommode im Flur, die ich eigentlich streichen wollte, und mittlerweile legen die Kinder ihre Schulranzen ganz selbstverständlich drauf. Mein Mann meinte neulich, die sehe doch eigentlich ganz gut aus so, und genau da merkt man, dass das Projekt innerlich schon gestorben ist. Ab welchem Punkt gibst du so ein Ding eigentlich offiziell auf, oder lässt du den Hocker einfach weiter im Gang überwintern?

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