Warum nehmen wir eigentlich an, dass "beste Filme" objektiv messbar sind?

  • Hast du dir schon überlegt, wie komisch es eigentlich ist, dass Streaming-Plattformen ständig von "dem besten Film 2024" sprechen — als wäre das irgendwie eine nachweisbare Tatsache und nicht einfach eine Marketing-Aussage? MMn übersehen wir da voll, dass "beste" ja stark davon abhängt, wer da spricht und welche Kriterien zugrunde liegen. Kritiker bewerten anders als Zuschauer, die Masse hat andere Vorlieben als Cinephilen, und algorithmisch "beliebt" ist nicht dasselbe wie "künstlerisch wertvoll". Wenn Amazon Prime Video mir sagt, das ist der beste Film, müsste ich eigentlich erst fragen: beste für wen genau? Nach welchen Massstäben? Und wer hat diese Bewertung eigentlich gemacht — oder ist es einfach der Film, den sie gerade pushen wollen, gell? Ich finde das spannend, weil wir das irgendwie alle einfach schlucken, ohne nachzuhaken, wo diese "Urteile" herkommen.

  • Hast du selbst schon mal gemerkt, dass die Plattformen dir dann genau das als "beste" verkaufen, was du gerade geschaut hast — oder was ihnen grad am meisten bringt? MMn ist das eh weniger eine echte Bewertung und mehr ein Algorithmus, der sich selbst lobt. Die ganze "objektive Qualität"-Nummer ist halt pure Marketing, passt schon.

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