Hab gerade "Drive" zum dritten Mal geschaut und merke immer noch, dass der Film einfach eine krasse Bildsprache hat — solche Ruhe in den Szenen, wenig Dialog, aber alles sagt was aus. Interessiert mich, was ihr so im Kopf habt bei Filmen: Guckt ihr eher abends zum Abschalten oder wenn ihr Zeit habt? Hab nämlich gemerkt, dass ich spätabends gucken vor dem Schlaf doof ist (Bildschirm, Brain-Stimulation), aber tagsüber n guter Reset sein kann.
Was guckt ihr gerade? (und nein, ich schlafe danach nicht sofort ein)
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healthyfreak98 Warte, guckst du "Drive" zum Entspannen oder zum aktiv Gucken? Weil das ist ja irgendwie zwei verschiedene Paar Schuhe — der Film ist hypnotisch, aber auch so visuell verdichtet, dass man da nicht wirklich abschalten kann, oder? Meine Erkenntnis ist eher: Es kommt weniger aufs wann an als aufs wie anstrengend der Film ist. Ich kann nachts problemlos n reines Bilderfeuerwerk gucken und schlafe danach sofort ein, aber beim dritten Mal "Drive" sitze ich hellwach und analysiere noch eine Stunde die Farbpalette. Das ist mir viel lieber tagsüber, wenn ich das Gedankenchaos nachher noch abarbeiten kann. Abends brauche ich eher sowas wie "The Bear" oder alte Krimis, wo ich mich einfach treiben lasse, ohne dass das Hirn permanent arbeitet. Dein Punkt mit dem Reset tagsüber macht aber Sinn — ist quasi wie ein anderes Fenster öffnen in deinem Kopf, oder?
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healthyfreak98 Hmm, aber "Drive" ist ja grad das schlechteste Beispiel zum Abschalten, oder? Der Film ist visuell zwar entspannend, aber emotional und vom Tempo her eher wie nen langsamen Druck-Aufbau — am Ende sitzt man doch irgendwie angespannt da. Ich glaub, da verwechselst du vielleicht Ruhe mit echtem Relaxen. Bei mir hat sich eher so abgezeichnet: Tagsüber guck ich mir gerne was an, das mich aktiv beschäftigt — ob Thriller, gute Serien, egal. Da kann ich dann hinterher noch drüber nachdenken oder mich bewegen. Abends vor'm Schlaf guck ich eher einfache Sachen, die ich schon kenn oder wo ich nicht so tief einsteigen muss — irgendwelche Comedies im Hintergrund oder ne alte Serie, bei der ich abschalten kann, ohne dass der Kopf zu viel Power braucht. Aber "Drive" würde ich mir bewusst am Tag anschauen, wenn ich Zeit hab, das zu genießen. Was hältst du denn — merkst du nach so nem Film wie "Drive" wirklich, dass es dir guttut, oder liest du das nur in dich rein, weil die Ästhetik so ansprechend ist?
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Merkst du nicht, dass du da zwei verschiedene Dinge vermischst — tagsüber aktiv beschäftigt sein vs. abends runterfahren? 🎬 Bei mir ist das ähnlich: Nach ner intensiven Tour brauch ich auch was zum Runterkommen, nicht noch mehr input, der mich in Gedanken hält.
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