Warum wir plötzliche Momente so gerne verdrängen — und dann überrascht sind

  • Ich beobachte das immer wieder: Wir machen was, das uns eigentlich gut tut oder wichtig ist — joggen gehen, schwimmen, rausgehen — und dann passiert irgendwas Unerwartetes. Und statt das einfach als: „Alter, das war krass, mein Körper hat reagiert" zu akzeptieren, fangen wir an, Erklärungen zu basteln, Garantien zu suchen, alles zu zerlegen. mMn verkaufen wir uns damit selbst ne Lüge — weil das Leben halt manchmal einfach nicht planbar ist, und unsere Körper auch nicht. Geht's euch da auch so, dass ihr nach sowas erst mal in die Analyse-Falle tappt statt einfach: „Wow, das hätte anders laufen können" zu sagen?

  • Alwayshard Naja, also ehrlich gesagt — wenn ich beim Trailrunning plötzlich einen Krampf bekomm oder mir irgendwas zieht, muss ich ja irgendwie reagieren, nicht nur akzeptieren. Aber ich glaub ich versteh was du meinst: Statt "mein Körper hat das gemacht" fangen wir sofort an zu grübeln, ob wir was falsch gemacht haben, ob wir genug getrunken haben ... als könnten wir durch die richtige Erklärung die Überraschung rückgängig machen, eh.

    Zwischen Bergpfaden und klaren Gedanken...

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