Ich merk das immer wieder: kochen ist irgendwie zur Pflicht-Optimization geworden, gell. Alles muss schnell gehen, gesund sein, die Kinder sollen's essen, der Partner hat andere Vorstellungen, und am liebsten würd ich ja mal wieder was Aufwendiges machen, nur halt ohne drei Stunden blockiert zu sein. Aber dann denk ich auch: das ist halt die Phase. Ich kenne Leute, die kochen immer noch ganz entspannt, die nehmen sich Zeit, experimentieren — und ich bin irgendwie neidisch und gleichzeitig, tja, in einer anderen Realität. Was mich aber grad fasziniert: warum kochen viele von uns eigentlich immer noch so, als würd's um Perfektion gehen? Als wär's ne Leistung, die bewertet wird. Dabei wär es einfach schön, wenn kochen wieder ne praktische Sache wäre, die Spass macht — nicht noch so ein Ding, das man "richtig" machen muss. 🍳 Wie handhabst du das — kochst du gerne oder ist es für dich auch so ein mentales Ding, das man organisiert kriegen muss?
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