Mich fasziniert ja immer wieder, wie wir bei bestimmten Dingen plötzlich sehr traditionsbewusst werden — alte Praktiken wieder einführen, weil sie "wertvoll" sind — aber bei unserer eigenen Gesundheit denken wir, die beste Version kommt irgendwann von selbst. Du kennst das wahrscheinlich: man weiß genau, was helfen würde, macht es aber nicht, weil die richtige Gelegenheit noch nicht da ist. Oder weil es sich anfühlt wie eine Lieblingsbeschäftigung, die man sich selbst „gönnt", statt wie etwas, das einfach läuft. Geht's euch da auch so — dass ihr bei wichtigen Sachen wartet, statt anzufangen, weil es sich zu groß oder zu unklar anfühlt?
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