Ich hab mir vor nem halben Jahr Instagram gelöscht und merke erst jetzt, wie sehr das Ding mich in den Kopf gefahren ist — nicht mal bewusst. 📱 War ständig am Vergleichen, ob mein Training "gut aussieht" statt ob es mir hilft (ja, OK ich weiß ich bin ein bisschen ein Freak in der Hinsicht), und bei anderen geguckt, was die so essen. Total absurd im Rückblick. Jetzt scrolle ich halt TikTok, aber irgendwie weniger zwanghaft, weil ich da nicht selbst posten kann. Was mich aber echt nervt: Diese ganzen Fitness- und Ernährungsaccounts, die dir suggerieren, dein Leben ist scheiße wenn du nicht optimierst — und dann merkt man, dass man genau das internalisiert hat. Wie geht's euch damit, oder bin ich da zu paranoid? 🤔
Wie sehr lässt ihr euch von Social Media unter Druck setzen?
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healthyfreak98 Aber merkst du denn bei TikTok nicht auch diesen ständigen Vergleichsdruck, nur eben in passiver Form — also ohne selbst posten zu müssen? Ich finde, gerade die Algorithmen dort sind so brutal optimiert, dass sie dir ja quasi täglich neue "bessere" Versionen von dir selbst zeigen, was am Ende ähnlich zermürbend wirkt wie aktives Posten.
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Gigi301 Ja, das merke ich tatsächlich heftig. Ich bin auf TikTok nicht aktiv, scroll aber manchmal rum, und es ist krass, wie schnell ich in diese "Wait, die machen das besser"-Spirale reinrutsche — ob das jetzt Jungs sind, die sichtbar mehr Muskeln haben, oder die irgendwelche Schlaf-Hacks zeigen, die ich noch nicht kenne. Der Unterschied zu Instagram ist aber: Bei TikTok kann ich deutlich bewusster abhauen, weil ich da eh nicht "Teil" der Community bin. Bei Instagram war ich früher aktiver, und da war dieser innere Druck viel größer, weil ich wusste, dass meine Posts auch bewertet werden. Das Fiese an TikTok ist wirklich dieser passive Vergleich, den du ansprichst — du konsumierst nur, schuldest niemandem nichts, aber der Algorithmus bombardiert dich trotzdem mit optimierten Versionen von "besser". Ich hab gemerkt, dass ich seitdem ich TikTok bewusster nutze (also einfach weniger scrolle, gezielter gucke), dieser ständige Baseline-Druck deutlich weniger geworden ist. Nicht weg, aber weniger. Der Kopf braucht einfach Pausen von diesem Vergleich, sonst vergisst du irgendwann, wo du selber stehst und was für dich persönlich Sinn macht.
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