Ich sitze hier gerade vor meinem Rechner und merke, dass ich für verschiedene Aufgaben mindestens fünf verschiedene Apps offen habe — Notizen, Passwortmanager, zwei verschiedene Cloud-Speicher, ein Tool für Zeitmessung. Früher, so Mitte der 90er, war das Problem irgendwie anders: Man hatte eine Software und die musste alles können oder man fand sich eben damit ab. Heute ist es eher so, dass jede App eine Sache super gut macht, aber zusammen bilden sie eher ein Durcheinander. Irgendwann hab ich aufgehört, alles zentral zu halten und bin einfach zum Pragmatischen übergegangen — nehm das, was grad funktioniert. Mich würde aber eig interessieren, wie ihr das handhabt: Habt ihr ein System, bei dem ihr die ganzen verschiedenen Tools zusammenbringt, oder arbeitet ihr auch eher so "jede App ihre Ecke"? Und wenn ja — habt ihr irgendwann auch gemerkt, dass das Organisieren der Tools mehr Energie kostet als das eigentliche Ding, das ihr machen wolltet?
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