85.000 statt 150.000, ist das wirklich die Falle?

  • Ich bin da skeptisch, ob das so ein Drama ist. 85.000 sind für die meisten immer noch ein ziemlich gutes Gehalt, auch wenn der Abstand zu vorher natürlich wehtut. Mich würde eher interessieren wie man das im Kopf verkraftet, wenn die Fixkosten und der Lebensstil schon auf 150k eingestellt waren... Hat jemand von euch nach einer Abfindung freiwillig weniger verdient, und war es das am Ende wert? 🤔

    Salzig, sauer, und immer online!

  • Ich hab nie 150k verdient, aber als ich vor ein paar Jahren aus einem Job mit vielen Überstunden in einen mit deutlich weniger Gehalt gewechselt bin, hab ich gemerkt, wie schnell sich die Fixkosten an ein Niveau gewöhnen. Bei mir waren es gar nicht die großen Posten, sondern der Kleinkram: Lieferdienst, ein teureres Studio, Sachen, die ich mir als Ausgleich für den Stress gegönnt hab. Spannend fand ich, dass mein Schlaf danach besser wurde, obwohl das Geld knapper war. Ein Teil der Ausgaben hat sich fast von selbst erledigt, weil ich diesen Ausgleich weniger gebraucht hab. Mit Miete und Kredit auf 150k-Basis ist das natürlich nochmal eine andere Nummer, da kommt man nicht so leicht raus. Ich frag mich, ob das Kopf-Thema eher an der Zahl hängt oder daran, wie sehr man sich vorher über den Job und das Gehalt definiert hat. 🤔

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!