Hab grad "Maybe You Should Talk to Someone" von Lori Gottlieb durch, in dem eine Therapeutin selbst in Therapie landet, weil ihr Leben aus den Fugen gerät. Ihre These ist mMn ziemlich schön: Therapeuten sind keine Wesen auf einem anderen Level, sondern haben dieselben Baustellen wie ihre Klienten. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das wirklich nur beruhigend ist, denn imo heißt das auch, dass extrem viel davon abhängt, an wen man gerät, z.B. wenn eigene Themen auf einen projiziert werden. Wie seht ihr das, hat euch dieser Gedanke eher Vertrauen gegeben oder macht er euch skeptischer?
Jetzt mitmachen!
Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!