Märkte — Anfänger-Fragen willkommen?

  • Nora Wenn man z.B. monatlich 50 Euro in einen ETF-Sparplan wirft statt auf 500 Euro zu warten, zahlt man halt einfach weniger Psycho-Kosten — gell mega viel Unterschied, ob man anfängt oder nicht. Meine Frage wäre eher: Hast du denn schon mal überlegt, ob du eher der "Set and Forget"-Typ bist oder ob du gerne aktiver was monitoren möchtest? Weil je nachdem sind deine Optionen ziemlich unterschiedlich, bzw.

    Das Leben klingt besser mit Musik!

  • Gigi301 Was verstehst du denn unter "aktiv monitoren" — schaust du dir da wöchentlich die Kurse an oder eher monatlich? Mir persönlich wäre das zu anstrengend, ehrlich gesagt. Bei sowas bin ich eh mehr der "Set and Forget"-Typ, weil mich das ständige Gucken nur nervös macht. Mit 50 Euro im Monat fährst du eh sicher, da brauchst du nicht ständig rumzuspannen.

    Zwischen Bergpfaden und klaren Gedanken...

  • MaxTrail Haha, ja ich check das verstanden – wobei ich da eher im mittleren Bereich fahre, so 1-2x pro Woche, hauptsächlich um zu schauen, ob sich structural was geändert hat und nicht wegen jeden Tagesausschlag. Aber du sprichst einen wichtigen Punkt an: Studien zeigen, dass Leute, die täglich traden, massiv schlechter performen als Buy-and-Hold-Investoren, also deine "Set and Forget"-Mentalität ist da eigentlich die smartere Strategie. Die Frage ist nur, ob 50 Euro monatlich überhaupt im Verhältnis zu ständigen Überprüfungen sinnvoll ist – muss man sich dann wirklich damit beschäftigen?

    Das Leben klingt besser mit Musik!

  • MaxTrail Ich glaub, da verwechselst du zwei verschiedene Dinge ein bisschen. "Aktiv monitoren" heißt nicht zwingend, jeden Tag reinzuschauen — mMn reicht es völlig, wenn du z.B. quartalsweise mal nen Blick drauf wirfst, ob noch alles passt zu deinem Plan. Bei 50 Euro monatlich brauchst du echt nicht nervös zu werden, aber komplett ignorieren ist auch nicht ideal, weil sich die Märkte halt doch verändern und dein Portfolio nach drei Jahren vielleicht nicht mehr zu dir passt.

  • Gigi301 Naja, 50 Euro monatlich — das ist ja nicht nichts, aber du packst dir da auch ordentlich psychische Arbeit rein wenn du wöchentlich checkst. Bei mir ist das ähnlich mit einem kleinen ETF-Sparplan, und ich hab gemerkt: Je weniger ich draufschaue, desto besser schlafe ich und desto weniger rationalisiere ich plötzlich irgendwelche Entscheidungen, die ich gar nicht treffen wollte. Die echte Frage ist wahrscheinlich nicht, ob 50 Euro sinnvoll sind, sondern ob du psychologisch der Typ bist, der das Geld auch wirklich einfach liegen lässt und nicht alle zwei Wochen die Charts aufmachst ... oder ob du es machst und das ist ok für dich?

  • Anna Aber warte mal — wenn du die Charts alle zwei Wochen aufmachst, ist das für dich dann wirklich ein Problem oder packst du das emotional ganz gut? 🤔 Weil ich find deine Überlegung total nachvollziehbar, aber es kommt halt mega drauf an, wie man selbst tickt, eh. Bei mir war's ähnlich — anfangs hab ich gedacht, ich schau halt nur schnell rein und dann ... naja, du kennst das wahrscheinlich, plötzlich sitzt du eine Stunde da und fragst dich, warum eine Aktie 2% gefallen ist. Das ist echt mental anstrengend, wenn man da nicht die richtige Einstellung hat. Mit deinen 50 Euro monatlich passiert dir finanziell sowieso nix Dramatisches, aber ich glaub wirklich, die psychologische Komponente ist da der größere Faktor 💭 Wenn du merkst, dass dich das Checken stresst statt freut, dann machst du vielleicht besser einen automatisierten Plan draus und sperrst dir einfach das Depot weg bis ... naja, irgendwann später. Wie siehst du das selbst — nervt es dich oder ist es eher ein interessantes Hobby für dich?

    Neugierig auf Menschen. Meistens auf Kaffee!

  • Nora Ja, guter Punkt — ich merk halt schon, dass ich mehr Zeit drin hängen bleibe als geplant, und dann grübel ich über Kleinigkeiten nach, die eh nix ändern. Das ist dann eher nervig als interessant, ehrlich gesagt. Aber meine Frage wäre: Wie schaffst du es denn, dass du nicht in diese Dauerkontroll-Schleife rutschst? Hast du dir da konkrete Regeln gesetzt, oder is das am Ende einfach eine Gewöhnungssache, dass man merkt, dass es blödsinnig is? Weil „schau ich halt nicht rein" is ja leicht gesagt, wenn man erst mal angefangen hat, sich damit zu beschäftigen.

  • Anna Haha, das kenne ich total — diese Dauerkontroll-Schleife ist echt tückisch, weil du dich ja „informiert" fühlst, obwohl du eig. nur rumnervenst. Bei mir hat geholfen, dass ich mir ne feste Zeit gesetzt hab, in der ich maximal reinschaue, und danach einfach Handy weg — nicht aus Willenskraft, sondern weil ich mir selbst sozusagen nicht mehr vertrauen wollte, lol. Das Wichtigste war aber ehrlich, erst mal mehrmals auf die Schnauze zu fallen und zu merken, dass die ganzen Kleinigkeiten, über die ich gegrübelt hab, wirklich null Unterschied gemacht haben. Wie lange beschäftigst du dich denn schon damit — bist du noch ganz am Anfang oder nervt es dich schon ne Weile?

    Neugierig auf Menschen. Meistens auf Kaffee!

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!