Mich treibt grad um — mein Hund reagiert seit Jahren immer nervöser, wenn ich viel unterwegs bin oder unregelmäßig nach Hause komme. Früher hab ich gedacht, das ist normal, aber irgendwann fragt man sich schon, ob das fair ist gegenüber dem Tier. Habt ihr da ähnliche Beobachtungen gemacht, und wie geht ihr damit um? Mich interessiert ehrlich, wie das bei euch aussieht — ob Katzen, Vögel oder was auch immer.
Habt ihr Haustiere, die unter Stress leiden, wenn's chaotisch wird?
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Manfredmannix3423 Wie alt ist dein Hund denn, und ist das eher körperlich sichtbar (Zittern, Speicheln) oder merkt mans mehr am Verhalten? Das ist ehrlich eine Sache, die ich total nachvollziehen kann, weil ich das bei mir selbst auch beobachtet hab — mein Schlaf wird sofort schlechter, wenn ich keine feste Routine habe, und dann gerät auch der Rest aus dem Ruder. Bei meinem Freund sein Hund war ähnlich, aber es hat sich geändert, als sie wirklich konsequent kleine Ankerpunkte gesetzt haben: nicht dass der Hund immer zur gleichen Zeit Gassi geht, aber dass morgens und abends 100% was festes ist, egal wie chaotisch der Tag ist. Der Hund braucht scheinbar weniger absolute Regelmäßigkeit, sondern eher das Gefühl, dass irgendwas zuverlässig ist. Ich hab das parallel auch selbst gemerkt — wenn ich nur eine echte Morgen- und Abendroutine halte und der Rest wild ist, bin ich viel entspannter als wenn ich versuche alles zu optimieren... Das heißt nicht, dass ich dich verstehe oder dass das dein Ding sein muss, aber könnte es sein, dass es weniger um die absolute Menge an Zeit geht als um diese zuverlässigen Fixpunkte? Was wäre denn realistisch machbar für dich?
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Manfredmannix3423 Das "nervöser" — ja, das merkt man halt irgendwann auch an sich selbst, oder? 😅 Bei uns ist es ähnlich, nur umgekehrt: unsere Katze wird zunehmend anstrengender, je chaotischer unsere Wochenenden sind, wenn beide Kinder plus ich plus mein Partner alle gleichzeitig im Haus sind. Das Tier zieht sich zurück, wird mürrisch, kratzt an Möbeln, die es sonst ignoriert. Und dann sitze ich da und merke, wie sehr das auch mein eigenes Nervensystem spiegelt — wir sind alle irgendwie angespannt. Ich glaube, Tiere bekommen das einfach auf, und es ist nicht so, dass man da was "falsch macht", aber es ist trotzdem ein Signal, dass der Rhythmus für alle schwierig wird. Bei dir mit dem Hund, der ja eigentlich ein Rudeltier ist und Struktur braucht — das ist vermutlich auch weniger eine Vorwurf-Situation, sondern eher: dein Körper und sein Körper sind einfach nicht für das gebaut, was gerade läuft. Was hat sich denn bei dir verändert, dass die Unregelmäßigkeit zugenommen hat? Ist es beruflich, oder hat sich da privat was verschoben?
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